Die Befristung im Arbeitsvertrag

Kurz und wichtig: Ein Überblick. Was bedeutet die Befristung für Sie?

Ein befristetes Arbeitsverhältnis einzugehen, ist heute nahezu natürlich. Und praktisch. Denn es erspart die Kündigung, mit seinem Beginn ist das Ende schon beschlossene Sache. Denn nach Ablauf des vereinbarten Leistungszeitraumes endet dieses Arbeitsverhältnis automatisch. Eine Kündigung muss dazu nicht mehr erklärt werden.

Der Sinn dahinter ist kein guter – für den Arbeitnehmer. Denn wo keine Kündigung, da auch kein Kündigungsschutz. Daher reglementiert der Gesetzgeber bereits den Abschluss solcher befristeten Arbeitsverhältnisse. Das Gesetz über Teilzeitarbeit und befristete Arbeitsverträge vom 21.12.2000 (TzBfG) ist hier eine strenge rechtliche Grundlage. Nur unter den engen Voraussetzungen einer gesetzlich bestimmten Zulässigkeit darf die Befristung eines Arbeitsverhältnisses erfolgen.

Regelmäßig ist die Befristung zweckgebunden oder sie betrifft den Zeitraum, daher spricht man von der Zweckbefristung und einer zeitlichen Befristung.

Wenn Sie vorhaben, in ein solches befristetes Arbeitsverhältnis einzutreten, dann sollten Sie sich schon jetzt Klarheit darüber verschaffen, ob Sie es überhaupt mit einer zulässigen Befristung zu tun haben. Das Gegenteil ist gar nicht so unwahrscheinlich, denn selten gelingt es dem Arbeitgeber, die strengen Vorbedingungen der Befristung wirklich alle zu erfüllen.

Eine Überprüfung lohnt sich, denn für den Fall der Unzulässigkeit und damit der Unwirksamkeit einer Befristung ist die rechtliche Konsequenz unbedingt in Ihrem Interesse: das unwirksam befristete Arbeitsverhältnis wird zu einem unbefristeten Arbeitsverhältnis.

In der Praxis wird die Unwirksamkeit in einer Entfristungsklage bestimmt. Wie immer, wenn es um einen Klageweg geht, stellt sich die Frage nach Fristen, die einzuhalten sind.
Sie wollen klagen?
Dann müssen Sie innerhalb von drei Wochen, zu rechnen von dem vereinbarten Ende des befristeten Arbeitsvertrags an tätig werden, also in dieser Zeit die Unwirksamkeit der Befristung in Ihrem Arbeitsvertrag mit Hilfe der Klage beim Arbeitsgericht geltend machen. Dann können Sie sich entspannen. Grundsätzlich ist nun der Arbeitgeber an der Reihe, darzulegen und zu belegen, dass die fragliche Befristung rechtens war.

Wie bereits zuvor angedeutet, dürfte dies dem Arbeitgeber häufig kaum möglich sein. Trifft dies auch für Ihren Fall zu, können Sie sich darüber freuen, dass Ihr befristetes Arbeitsverhältnis nun unbefristet ist oder einen Abfindungsvergleich anstreben.

Meine Fachanwaltskanzlei für Arbeitsrecht ist für Sie gut erreichbar. Also fragen Sie nach. Und lassen Sie uns klären, ob die Befristung Ihres Arbeitsvertrages in Ordnung ist. Ist dem nicht so, gebe ich Ihnen eine qualifizierte Einschätzung für die Erfolgsaussichten rechtlicher Schritte gegen diese Befristung.
So können Sie souverän Ihre Entscheidung treffen, ob Sie mit mir an Ihrer Seite den Klageweg beschreiten.

Ihr Anwalt für Arbeitsrecht begleitet Sie. Kontaktieren Sie mich.

Rechtsanwalt Jürgen Sauerborn

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